Unbeherrschbare Gedanken

Herz mit Sahnehaube… es ist 5.00 Uhr und draußen wird es gerade langsam hell.
Ich bin schon wieder stundenlang wachgelegen.
Die Vögel fangen an zu zwitschern, es klingt grauenhaft in meinen Ohren – das hört sich erneut nach einem Tag an, den ich wieder völlig übermüdet durchstehen muss.
Wie ich dieses schreckliche Gefühl in mir inzwischen hasse, das der Schlafmangel bei mir verursacht!
Seit einiger Zeit Kreisen meine Gedanken Tag und Nacht – Gedankenkarussel, Zwangsgdanken, Depersonalisiation, Derealisation, Zwangsvorstellungen … alles wundervolle Fachausdrücke – für mich bedeutet das ganz einfach, dass mein Gehirn unbeherrschbar geworden ist.

Unvorstellbare Angst löst das bei mir aus – mein  Zustand läuft vollkommen aus dem Ruder – absolut scary.

Nachdem nichts mehr hilft und ich jahrelang gelitten habe fange ich an, mich mir selber zuzuwenden – ich schaue das erste mal in meinem Leben nicht mehr nach außen.
Ich suche in mir selbst … es dauert ca. 1 Jahr bis ich begriffen habe, dass ich Teile von mir gar nicht kenne/nicht nutze … meine Intuition, meinen Körper, meine Sinneswahrnehmungen, mein Herz, meine schönen und sanften Emotionen.

Von allen diesen wundervollen Dingen spürte ich nichts mehr – mein Gehirn war vollkommen alleine auf breiter Flur, vollkommen überlastet mit diesem Job und ist deshalb im Laufe der Zeit durchgedreht ….

Heute liege ich wieder in meinem kuschelig weichen Bett.
Es ist 5.00 Uhr, die Vögel zwitschern – es klingt wie Musik in meinen Ohren, meine Gedanken sind ruhig, ich fühle mich erholt – der Tag kann kommen !!!

 

 

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